Schulprofil

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Wesentliche Merkmale des Profils unserer Kleinschule:

  • Lehrplangerechter Unterricht findet in der Umgebung des Wohnortes statt. Das Kind befindet sich in einer ihm vertrauten Umgebung. Auf Selbständigkeit und persönliche Entwicklung legen wir besonderes Augenmerk.
  • Wir verstehen uns als wichtiger Bestandteil des Dorflebens und suchen daher den Kontakt zur Öffentlichkeit. Schule als Stätte der Begegnung.
  • Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern sowie die Einbindung der Kinder in das örtliche Geschehen tragen zum Gemeinschaftsgefühl und einer Identifikation mit der Heimatgemeinde wesentlich bei.
  • Die Förderung der sozialen Kompetenz kann in jahrgangsgemischten Klassen besonders gut geübt und gelebt werden. Ein freundschaftlicher, wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander ist Grundlage  einer angenehmen Schulatmosphäre.
  • Den pädagogischen Bedürfnissen der Kinder können wir in offenen und projektorientierten Lernphasen gerecht werden, damit sie sich in ihrer gegenwärtigen Welt zurechtfinden, diese verstehen und mitgestalten.

Die geringe Anzahl von Schülern lässt einen individualisierten und entwicklungsorientierten Unterricht zu.

  • Als Kleinschule fühlen wir uns für alle Schüler unseres Schulsprengels verantwortlich. Die schulpflichtigen, noch nicht schulreifen Kinder, aber auch die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden in die Gemeinschaft der Schule integriert und ihren besonderen Bedürfnissen entsprechend gefördert – Integration als gelebte Selbstverständlichkeit!
  • Die Basis von Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an unserer Schule ist das Akzeptieren aller in ihrer ganz eigenen Persönlichkeit. Wir bemühen uns besonders um das Erkennen und Fördern individueller Stärken und legen auch Wert darauf Schwächen zu erkennen und ihren Ausgleich anzustreben.
  • Neben der Vermittlung von Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) bemühen wir uns um eine vielfältige Lese- sowie aktive Gesundheits- und Bewegungserziehung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Personen (Autoren, Ernährungsberater, Sportverein, außerschulische Bewegungserzieher,…)

Schuljahr 2016/17

Allgemeines zu wohnortnahen Kleinschulen:

Eine Kleinschule ermöglicht  -  im Vergleich zu mehrklassig geführten Schulen -  keine gleichartige, sehr wohl aber eine gleichwertige Bildung im ländlichen Raum. Kleinschulklassen stellen heute eine pädagogisch sinnvolle und organisatorisch durchdachte Alternative zu Jahrgangsklassen dar.

Hier wird die Altersmischung des Kindergartens weitergeführt und so der Übergang in die Grundschule wesentlich erleichtert. SchülerInnen aus höheren Schulstufen machen SchulanfängerInnen mit Räumen, Lernmaterialien, Regeln, Ritualen, Arbeitsweisen usw. vertraut. Sie sind wertvolle Helfer im Schulalltag und unterstützen sich gegenseitig überwiegend auf qualitativ hohem Niveau. Die Lernatmosphäre ist von hoher Selbständigkeit und gegenseitigem Helfen geprägt. Jedes Kind entwickelt sich vom Unerfahrenen zum Erfahrenen und kann andere unterstützen. Für die Kinder ergeben sich immer wieder andere soziale Rollen und sie haben so die Chance, jedes Jahr eine neue Rolle im sozialen Gefüge der Klasse einzunehmen.

Der Unterricht in altersgemischten Klassen ist individualisierend und differenzierend. Er besteht zu einem großen Teil aus selbstorganisierten Lernsituationen. Auf Grund der verschiedenen Jahrgangsstufen liegt das Lernen eher in der Verantwortung der Lernenden. Die Rolle des Lehrenden geht dadurch mehr in Richtung des Motivierens, Animierens, Beobachtens und Begleitens. Offener Unterricht – in seinen verschiedenen Facetten – bietet eine geeignete Grundlage für altersgemischtes Lernen in Kleinschulklassen.